Wir Männer sind schwächer als die Frauen

Wir Männer sind schwächer als die Frauen

Wir Männer sind schwächer als Frauen. Unglaubliche Aussage, aber wahr. Zahlreiche Gesundheitsreports belegen diese Aussage. Wir Männer essen falsch, trinken zu viel, rauchen, bewegen uns zu wenig und sind deshalb öfter krank. Grundsätzlich zeigen Männer viel weniger Verständnis dafür, sich gesund zu ernähren und gesund zu leben. Deshalb sind wir Männer schlichtweg das schwache Geschlecht.

Vor allem am Essen liegt es

Eine Ursache, dass Männer schwächer sind als Frauen, ist der Lebensstil der Männer. Die Mehrheit (63 %) kümmert sich nicht um gesunde Ernährung, fast die Hälfte (43 %) trinkt zu viel Alkohol, ein Viertel raucht und 70 % bewegen sich zu wenig. Und je älter sie werden, desto stärker wächst der Anteil an Fitness-Muffeln. Vor allem beim Essen sind Männer weniger gesundheitsbewusst als Frauen. Die Mehrheit der Männer (63 %) isst, was schmeckt, egal wie fettig oder salzig. Dazu kommen täglich Alkohol, Tabak, wenig Bewegung, Übergewicht. Männer sind in Deutschland deshalb stärker von Herzproblemen betroffen als Frauen. Berufstätige Männer haben 55 Prozent mehr Fehltage wegen Herzinfarkt, Schlaganfall und anderen Herzkreislauf-Erkrankungen als ihre Kolleginnen. „Viele Männer pflegen einen Lebensstil, der die Entstehung von Herzkreislauf-Erkrankungen begünstigt.

Frauen sind weniger krank

Frauen sind seltener krank Frauen schneiden bei Ernährung und Alkohol wesentlich besser ab. Nur jede zweite Frau isst sorglos fettes Essen (48 %) und nur ein Drittel trinkt regelmäßig Alkohol (33 %). Frauen stehen auch bei den Herzkreislauf-Erkrankungen besser da. Laut statistischen Erhebungen entfielen im letzten Jahr auf 100 männliche Arbeitnehmer 74 Fehltage wegen Herzkreislauf-Problemen. Das sind 55 % mehr als bei den Frauen, die nur an knapp 48 Tagen fehlten.

Die meisten Männer werden ab 35 Jahren faul

Insgesamt lassen die Deutschen mit zunehmendem Alter in ihrem Bemühen um einen gesunden Lebensstil nach. So gehören erst zwei Drittel von den 25- bis 29-Jährigen zu den Sportmuffeln (67 Prozent), von den 35- bis 40-Jährigen sind es schon mehr als drei Viertel (77 Prozent). Auch das ist ein Problem. Gerade in der Lebensmitte werden die Weichen gestellt. Entscheidungen, die Menschen jetzt zu ihrer Lebensweise treffen, sind immens wichtig für das Herzrisiko. Wer in diesem Alter in seinem Gesundheitsbemühen nicht nachlässt, sondern sich im Gegenteil wieder mehr um einen gesunden Lebensstil kümmert, kann sogar frühere Sünden wettmachen.

Zwei bis drei Stunden Sport pro Woche sollten es sein

Je älter der Mensch wird, umso so wichtiger werden regelmäßiges Training und körperliche Aktivität. Viele Gesundheitsexperten empfehlen allgemein ein Mindestmaß an körperlicher Aktivität von 2,5 Stunden pro Woche. Doch je älter wir Männer werden, desto fauler werden wir. Sport findet dann nur noch auf der Couch statt in Form von Sportveranstaltungen die im TV übertragen werden. Doch gerade mit fortschreitendem Alter sollte man auch an später denken. Gut, wer von uns Männern so um die 40 denkt schon daran, was mit uns ist, wenn wir 70 sind. Aber gerade durch Sport und Bewegung kann viel für die Zukunft getan werden. Schon in jungen Jahren können wir vorbeugen, dass später uns Wohlbefinden gesteigert wird und unsere geistige Leistungsfähigkeit erhalten bleibt.

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