Das sollten Männer zum Thema Cocktail wissen

Das sollten Männer zum Thema Cocktail wissen

Woher kommt der Begriff Cocktail und wann wurden die ersten Cocktails getrunken? Wer erfand eigentlich den Cocktail und welche Cocktails sind im Verlauf der langen Geschichte zu echten Klassiker geworden? Es gibt viele Geschichten rund um den Cocktail und seine Entstehung. Damit Du auf der nächsten Party, der nächsten Männerrunde oder in der Bar in Gesellschaft einer oder mehreren schönen Frauen nicht in Verlegenheit kommst, wenn es um das Thema Cocktail geht, wollen wir Euch Männern hier ein bisschen Cocktail-Wissen vermitteln.

Woher kommt der Begriff Cocktail?

Das Wort Cocktail setzt sich aus den beiden englischen Wörtern Cock (Hahn) und Tail (Schwanz) zusammen. Es gibt eine Reihe von Legenden, wie der Cocktail zu seinem Namen gekommen ist. In einer dieser Geschichten spielen Hahnenkämpfe eine Rolle. Im 19. Jahrhundert waren in Mittelamerika Hahnenkämpfe sehr beliebt. Der Legende nach wurden dem besiegten Hahn die Schwanzfedern ausgerissen. Sie dienten dann als Schmuck im Glas des Besitzers des Hahns, der den Kampf gewonnen hatte. Laut einer anderen Geschichte soll ein Barkeeper, der besonders schöne bunte Mixgetränke machen konnte, gesagt haben: „The Drink looks like a Cock’s Tail“, der Drink sieht aus wie ein Hahnenschwanz und so wurde der Name geboren. Welche der beiden Geschichten wahr ist, kann heute nicht mehr festgestellt werden.

Cocktails haben bei uns an Bedeutung gewonnen

Nach Europa kam der Cocktail erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Es galt in den 1950er Jahren als ausgesprochen chic, in einer Bar einen möglichst bunten Drink zu bestellen, der mit einem Strohhalm getrunken wurde. In den 1970er Jahren waren Cocktails ohne Alkohol nicht vorstellbar und es wurde Wert auf exotische Cocktails gelegt. Heute sind tolle Cocktails ohne Alkohol wieder der Renner, aber die Klassiker wie die Bloody Mary, der Caipirinha oder der Cuba Libre werden wohl nie ganz aus der Mode kommen.

Fachbegriffe aus dem Bereich Cocktail

Basis: Hauptbestandteil des Cocktails wie Rum, Whisky, Wodka.

Colada: Mix aus Cream of Coconut (nicht zu verwechseln mit Coconutmilk), Sahne, Fruchtsaft und Spirituose; bekannteste Colada: Pina Colada.

Collins: Erfrischender Drink aus Zitronensaft, Zucker, Spirituose, Sodawasser: Collinses sind verlängerte Sours, verwandt auch mit den Fizzes.

Dash: Barausdruck für Spritzer (z. B. ein Dash Zitronensaft)-kleinstes Barmaß.

Egg-Nogg: Drink aus Eigelb, Zucker, Spirituose und Sahne. Schütteln und fertig.

Fizz: Wird im Gegensatz zum Collins geschüttelt, nicht gerührt; Verwandter des Sour, erfrischend vor dem Dinner. Meistens auf der Basis von Gin.

Flavouring Part: Die Cocktail-Zutat, die Aroma und Farbe in den Drink bringt. Meist sind es ein paar Spritzer eines Likörs oder Sirups.

Highball: Eine mit Sodas oder Wasser aufgegossene Spirituose, im Trinkglas auf Eiswürfeln zubereitet, garniert mit Spiralen von Zitronen- oder Orangenschalen.

Julep: Eines der ältesten Mixgetränke der Welt; wesentlicher Bestandteil: frische Minze, aufgefüllt mit Spirituose; berühmt ist der Rum-Julep Mojito.

Modifier: Nach der Basis der zweitwichtigste, aber nicht dominierende Cocktailbestandteil, entweder mit Wein versetzte Spirituosen, Säfte, Wasser oder Sodas.

Punch: Karibikdrink aus Rum und Fruchtsäften, den Planter's Punch trank man schon im 17. Jahrhundert. Punches kann man heiß oder kalt zubereiten.

Soda: Gemeint ist Cola, Limonade Ginger Ale, Tonic Water oder Bitter Lemon.

Sour: Quasi der Ur-Cocktail. Die Basis ist Zitronensaft und Zucker. Hinzu kommt eine Spirituose. Die bekannteste Vaiante ist der Whisky-Sour

Toddy: Shortdrink aus Spirituose. Zucker, Wasser oder Saft; ein Verwandter des Punches, heiß oder kalt serviert.

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